Aktuelles im FC Schüttorf 09

06.01.2012

09er und viele andere proben für den am Montag beginnenden Vechte-Cup

Ziele: In der Halle ordentlich präsentieren

EMSDETTEN. Die beiden Fußball-Landesligisten Borussia Emsdetten und Emsdetten 05 schnüren am Wochenende ihre Schuhe zu diversen Hallenturnieren.
Die Borussen um Trainer Robert Borgelt sind am Samstag in Rheine und am Sonntag in Steinfurt auf dem Parkett aktiv, die 05er spielen am Sonntag beim Indoor-Wettkampf des SV Burgsteinfurt mit. Und Trainer Hans-Dieter Jürgens stellt klar heraus, warum die 05er Sonntag in Steinfurt starten. "Das ist ein Dank an den Organisator Gerhard Rühlow, der unheimlich viel für den Fußball macht und gemacht hat. Und wenn man die Gelegenheit hat, solch einem verdienten Funktionär etwas von dem zurückgeben zu können, was er gegeben hat, dann sollte man das tun."

Turniere der Borussen:

Heute spielen die Borussen beim "Hungeling-Cup in Rheine, um 15.45 Uhr gegen den Westfalenligisten FC Eintracht Rheine, um 17.15 Uhr gegen einen Qualifikanten des Vortages, um 18.30 Uhr gegen FC Schüttorf 09. Am Sonntag fährt ein Kader der Rot-Weißen zu den Partien nach Burgsteinfurt, hier mischen die Borussen in der 1. Zwischenrunde mit. Um 12.30 Uhr spielt Borussia gegen einen Qualifikanten vom Vortag, um 13.42 gegen Arminia Ochtrup, um 15.30 Uhr gegen Preußen Borghorst, beschließen das Programm um 16.42 gegen einen weiteren Qualifikanten des Vortages. Und dann wird man sehen, ob es gereicht hat für die Qualifikation zur Finalrunde.

Borussen-Trainer Robert Borgelt sieht die Sache mit zwei Turnieren an zwei Tagen entspannt: "Ich zwinge keinen, in der Halle zu spielen. Unser Kader ist für beide Turniere äußerst knapp besetzt. Doch die Jungs, die ihre Schuhe schnüren, wollen einfach etwas Spaß haben. Und wenn man mit viel Spaß an Hallenspiele heran geht, dann kann sich dort schnell etwas entwickeln. Doch große Forderungen stelle ich nicht. Wichtig ist, dass sich niemand in der Halle verletzt.

Emsdetten 05: Die 05er spielen am Sonntag ab 11 Uhr in Burgsteinfurt in der Zwischenrunden-Gruppe II, steigen um 12.12 Uhr mit der Partie gegen den Sieger des Vorturniers ins Rennen ein. Um 13.24 Uhr wartet die Aufgabe gegen den Ligakonkurrenten SV Mesum, um 15.12 Uhr das Match gegen Fortuna Gronau, ehe die 05er um 16.24 Uhr mit der Partie gegen den SV Burgsteinfurt die Zwischenrunde abschließen. Und dann blickt man in die Tabelle blicken und sieht, was es gebracht hat. Sollten sich die 05er qualifizieren, so warten am 17.10 Uhr die beiden Halbfinalspiele, danach das kleine Finale, um 18.20 Uhr das Endspiel. In Burgsteinfurt werden Zwischen- und Endrunde mit einer Spielzeit von 2 x 10 Minuten ausgetragen, mit einem Seitenwechsel ohne Pause. "Wir wollen uns fußballerisch ordentlich präsentieren", fordert 05-Trainer Hans-Dieter Jürgens.
Quelle: Ruhr Nachrichten



05.01.2012

Viele Gemeinsamkeiten zwischen Empfänger Manfred Kock und Überbringer Mario Basler

Im Dauereinsatz für den Schüttorfer Fußball
Manfred Kock erhält goldene Vereinsehrennadel des FC 09 – Mario Basler nimmt Auszeichnung vor

Dem FC 09 hatte der Schüttorfer Unternehmer in der Jugend viel zu verdanken. Sein Anliegen ist es, davon mit seiner heutigen Arbeit als Lenker des Fußballförderkreises etwas zurückzugeben.

Von Hinnerk Schröer
Auf den Besuch von Fußball-Profi Mario Basler im Sportpark des FC 09 hatte sich Manfred Kock in der vergangenen Woche gut vorbereitet. Der Sprecher des Wirtschaftsrates der Schüttorfer Fußballabteilung hatte nicht nur einige provokante Fragen parat, er überraschte den ehemaligen Nationalspieler und jetzigen Coach des Drittligisten RW Oberhausen auch mit einem Ausschnitt eines früheren Sportstudiobesuchs. Was am Ende des Abends folgte, stand aber nicht mehr unter der Regie des 60-Jährigen.

Der Verein nutzte die Veranstaltung, der zahlreiche Sponsoren der Abteilung beiwohnten, um einen der Höhepunkte des Vereinsjahres vorzunehmen: die Verleihung der goldenen Vereinsehrennadel, die Jahr für Jahr an ein Mitglied geht, das sich um den Verein besonders verdient gemacht hat. Gewöhnlich wird die goldene Nadel vom ersten Vorsitzenden des Vereins an das Revers geheftet. Diesmal übertrug Hans-Heinrich Kerkhoff die Aufgabe an Basler, Manfred Kock für seine Verdienste um den FC 09 auszuzeichnen.

„Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit. Umso mehr freue ich mich über die Auszeichnung. Schließlich bekommt man nicht alle Tage eine Ehrennadel von Mario Basler“, betont Kock. Der Schüttorfer Logistik-Unternehmer hatte zuvor sogar einige Parallelen zwischen sich und dem prominenten Gast festgestellt. Nicht nur der Ex-Nationalspieler bekam in seiner Zeit als Profi einige Geldstrafen aufgebrummt. Auch Manfred Kock musste in seiner Funktion als Stadionsprecher beim FC 09, die er seit dem Jahr 2000 bekleidet, wegen diverser Kommentare schon einige Male in die Tasche greifen – wenn auch zu erheblich geringeren Summen.

Diese Anekdote führte Kerkhoff auch in seiner Laudatio auf. Was der Vereinsvorsitzende sonst zu berichten hatte, zeigt vor allem das große Engagement auf, das der Schüttorfer Unternehmer für seinen Verein leistete und leistet. Als Aktiver durchlief Kock, der sich wieder auf die Turniertage beim Vechtecup in der kommenden Woche freut, zunächst alle Fußball-Jugendteams beim FC 09. Der Höhepunkt war für ihn dabei die Zeit in der A-Jugend. „Da haben wir in Oldenburg um die Niedersachsenmeisterschaft gespielt“, erinnert sich der Familienvater. Anschließend gelang ihm der Sprung in die erste Mannschaft. In der Meister-Saison in der Bezirksliga 1970/71 stoppte ihn allerdings ein Autounfall.

Es folgten Tätigkeiten als Jugendtrainer und die Aufgabe als Fußballjugendobmann. In der Zeit gehörte der Schüttorfer nicht nur zu den Hauptorganisatoren des traditionsreichen Herbert-Zimmermann-Turniers, er knüpfte auch Kontakte nach Übersee. So besuchte 1978 ein Team aus Kalifornien den FC 09, ein Jahr später verbrachte die B-Jugend des Vereins drei Wochen in den USA. Nach der Mitarbeit im Vorstand der Fußballabteilung übernahm er 1990 als Obmann deren Vorsitz. Nach seinem Ausstieg 1995 kehrte er im Jahr 2000 auf Bitten Kerkhoffs zurück, als es um den Verein finanziell sehr schlecht stand. Kock wurde Sprecher des Wirtschaftsrates der Fußballabteilung und hatte maßgeblichen Anteil daran, die Sparte mit einem Sponsorenpool in ruhigeres Fahrwasser zu lenken.

Dabei verfolgte er konsequent die Strategie, sich nicht wieder in die Abhängigkeit von einzelnen Großsponsoren zu begeben. „Diesen Fehler hat der Verein einmal gemacht, aber daraus haben wir gelernt. Wir haben das Ganze jetzt auf breitere Füße gestellt“, betont Kock. Dass es bei so einer Tätigkeit auch immer wieder Gegenwind gibt, hob Kerkhoff in seiner Rede hervor. Die Richtung ändere der Geehrte, der im Jahr 1984 mit dem Einfädeln eines deutsch-deutschen Austausches mit der TSG Wismar überregional für positive Schlagzeilen sorgte, deshalb aber nicht. Der Grund für sein großes Engagement im FC 09 sieht Kock selbst in der eigenen Vergangenheit. „Ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken und von Menschen wie Heinz Metzner oder Gerd Roßbander viel gelernt. Ich habe mir immer vorgenommen, davon etwas zurückzugeben, wenn die Möglichkeit besteht“, beschreibt Kock seinen inneren Antrieb.
Quelle: Grafschafter Nachrichten



04.01.2012

1. Herren ziehen Zwischenbilanz

Handball

Viele Verletzungen, aber auch ein Lichblick...

Torhütersituation/Hinrundenrückblick/Rückrundenausblick

Die letzte Saison war bereits von vielen schweren Verletzungen geprägt und auch zur neuen Saison riss diese Pechsträhne nicht ab.
Zunächst verletzte sich Dirk Tüchter schwer am Knie und auch Carsten Meiners fiel mit einem Achillessehnenriss für den Rest der Saison aus. Dirk ist mittlerweile wieder ins Training eingestiegen und wird zur Rückrunde wieder voll angreifen. Nach diesen Ausfällen ist Matze Herms aus der zweiten Mannschaft eingesprungen. Er machte seine Sache sehr gut. Allerdings konnte es auch so nicht wieder gehen, da die zweite Mannschaft Matze auch dringend braucht, weil diese sonst ebenfalls nur über einen Torhüter verfügt. In dieser Not wurde Mirco Krebs aus Nordhorn verpflichtet. Er verfügt bereits über Verbandsligaerfahrung und ist ein motivierter, junger Torhüter, der sehr gut in die Mannschaft passt. Mirco hätte nach seiner Wechselsperre bereits Anfang Dezember spielen können. Allerdings verletze auch er sich bereits nach wenigen Trainingseinheiten schwer am Knie. Die Diagnose war für alle niederschmetternd und stellte sich als Kreuzbandriss heraus. Er wird Ende Januar operiert und fällt für den Rest der Saison aus.
Dann konnten die Schüttorfer einen weiteren Nordhorner Keeper verpflichten, der zuvor an uns herangetreten ist. Torben Koning ist 21 Jahre alt, verfügt über viel Oberligaerfahrung und sogar ein wenig Bundesligaerfahrung. Er hat bereits einige Male in Schüttorf trainiert und macht einen sehr guten Eindruck Er wird der Mannschaft enorm weiterhelfen.
Auch er hat natürlich eine Wechselsperre erhalten und kann Mitte Februar das erste Mal das 09-Trikot überstreifen.
Somit gehen die Schwarzen Husaren ab Februar mit dem Torhütergespann Tüchter/Koning auf Punktejagt. Mindestens bis dahin wird auch Matze Herms mit Dirk Tüchter das Tor hüten. Zur neuen Saison stehen dann drei sehr gute, und vor allem junge Keeper zur Verfügung. Auch Matze Herms hat sich mit guten Leistungen empfohlen. Auf der Torwart Position ist der FC 09 also hervorragend aufgestellt.
Die Hinrunde lief alles andere als nach Plan. Zu Beginn gab es gleich eine Packung in Osnabrück und jegliche Erwartungshaltung wurde sowohl im Team als auch im Umfeld runtergeschraubt. Am Ende der Hinrunde stehen nun 12:14 Punkte zu Buche. Vor allem in der Abwehr fehlte es an Organisation und Aggressivität. Auch das Verhalten bei 1:1 Situationen ließ zu wünschen übrig. Als Konsequenz trennte man sich von Trainer Michael Grundke. Den Trainerposten wird nun Andreas Huhmann in einer Spieler/Trainer Funktion übernehmen. Zusätzlich wird Carsten Meiners so oft es geht unterstützend auf der Bank Platz nehmen.
Die Rückrunde soll nun von Vollgas-Handball geprägt werden. Über eine stabile Abwehr sollen viele leichte Tore über Tempogegenstöße fallen, um Kraft für das Positionsspiel zu sparen. Das letzte Hinrunden Spiel gegen Wilhelmshaven II hat schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Marschroute gegeben. Ein Saisonziel ist nur schwer zu formulieren. Zunächst muss man sich Abstand zu den Abstiegsplätzen verschaffen. Die Liga ist sehr ausgeglichen und bisher noch eng zusammen. Deswegen kann man mit einer guten Rückrunde noch einiges erreichen.
Am 14.Januar steht das nächste Spiel zu Hause gegen Osnabrück an und wir haben noch einiges gut zu machen. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen und werden alles geben.
Quelle: Home 1. Herren



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