Aktuelles im FC Schüttorf 09

08.01.2012

Auftritt läßt für mogen beginnenden Vechte-Cup hoffen

Dramatisches Finale: SuS trifft aus neun Metern einfach besser

Rheine. Vier Jahre in Folge gewann der FCE sein eigenes Turnier, wenn auch mit vier verschiedenen Mannschaften. Jetzt waren die Fußballer vom Westfalenligisten SuS Neuenkirchen einfach an der Reihe, denn sie setzten sich in einem packenden Finale gegen die „Erste“ des Gastgebers nach Neunmeterschießen mit 5:3 durch. Den dritten Platz sicherte sich der FC Schüttorf 09 mit einem 3:2-Erfolg gegen die enorm starke Traditionsmannschaft des FCE.

Das Finale allein war das Eintrittsgeld wert. Der SuS ging dank seiner überzeugenden Leistungen in der Vorrunde und im Semifinale als Favorit in diese 20 Minuten, doch er brachte selbst eine zweimalige Führung nicht über die Runden. Die mit jungen Spielern nur so gespickten Eintrachtler imponierten durch nimmermüden Kampfgeist und waren gegenüber der enttäuschenden Leistung vom Freitag nicht wiederzuerkennen.

Der Held des Neunmeterschießens war ausgerechnet der junge SuS-Torhüter Julian Stegemann, der gleich zwei Mal ganz hervorragend reagierte. Der FCEer Julian Knocke trat als erster an, schoss platziert in die rechte Ecke, doch Stegemann tauchte blitzschnell nach unten und lenkte den Ball um den Pfosten. Nils Woltering versuchte es zur Abwechslung mit einem Schuss in Richtung links Ecke, doch auch er fand in Stegemann seinen Meister. Der Respekt beim jungen FCE-Schützen Michael Egbers muss anschließend wohl so groß gewesen sein, dass er gleich weit neben das Tor schoss.

Von den Hausherren traf somit nur Philip Fontain, der auch während des gesamten Turniers eine überzeugende Leistung zeigte und von FCE-Trainer Rainer Weikert als „Rohdiamant“ bezeichnet wurde. Da waren die Neuenkirchener wesentlich besser drauf, denn nacheinander versenkten Simon Brüning, Jörg Husmann und Patrick Schulz das Leder - und somit stand der 5:3-Erfolg fest.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Simon Brüning sein Team in der 14. Minute mit einem platzierten Distanzschuss 1:0 in Führung. Doch Fontain glich nur eine Minute später nach einem schnellen Angriff über die linke Seite aus. Jörg Husmann tickte in der 16. Minute einen Freistoß nur kurz an, und Rafael Figueiredo setzte das Leder präzise in die lange Ecke zum 2:1. Neuenkirchen schien auf der Siegerstraße, aber erneut Fontain gelang 18 Sekunden vor der Schlusssirene das 2:2.

Nicht minder spannend verlief das Spiel um Platz drei zwischen dem FC Schüttorf 09 und der Traditionsmannschaft des FCE. Die Entscheidung fiel acht Sekunden vor dem Ende, als Gerrit Mahmutovic fast von der Mittellinie FCE-Torhüter Torben Maybaum mit einem präzisen Flachschuss genau ins linke Eck überraschte. Eigentlich hatten sich alle schon auf ein Neunmeterschießen eingestellt.

Dabei schien die Traditionsmannschaft zunächst die besseren Karten zu haben, denn sie ging bereits in der 2. Minute durch Tobias Wehmschulte in Führung und besaß in der Folgezeit einige Möglichkeiten zum 2:0. Doch Schüttorf drehte die Partie, Treffer von Andreas Strauch (9.) und Chris Schippers (10.) brachten die 09er 2:1 in Führung. Aber als Martin Roling den Ball schnell eingerollt hatte, markierte Oliver Reeker mit einem Gewaltschuss noch das 2:2 (11.). 22 Sekunden vor dem Ende rettete dann zunächst Maybaum mit einem Reflex, als Florian Hoff alleine vor ihm auftauchte. Kurz darauf musste sich der Torhüter dann doch geschlagen geben.
Quelle: Münsterländische Volkszeitung



06.01.2012

09er und viele andere proben für den am Montag beginnenden Vechte-Cup

Ziele: In der Halle ordentlich präsentieren

EMSDETTEN. Die beiden Fußball-Landesligisten Borussia Emsdetten und Emsdetten 05 schnüren am Wochenende ihre Schuhe zu diversen Hallenturnieren.
Die Borussen um Trainer Robert Borgelt sind am Samstag in Rheine und am Sonntag in Steinfurt auf dem Parkett aktiv, die 05er spielen am Sonntag beim Indoor-Wettkampf des SV Burgsteinfurt mit. Und Trainer Hans-Dieter Jürgens stellt klar heraus, warum die 05er Sonntag in Steinfurt starten. "Das ist ein Dank an den Organisator Gerhard Rühlow, der unheimlich viel für den Fußball macht und gemacht hat. Und wenn man die Gelegenheit hat, solch einem verdienten Funktionär etwas von dem zurückgeben zu können, was er gegeben hat, dann sollte man das tun."

Turniere der Borussen:

Heute spielen die Borussen beim "Hungeling-Cup in Rheine, um 15.45 Uhr gegen den Westfalenligisten FC Eintracht Rheine, um 17.15 Uhr gegen einen Qualifikanten des Vortages, um 18.30 Uhr gegen FC Schüttorf 09. Am Sonntag fährt ein Kader der Rot-Weißen zu den Partien nach Burgsteinfurt, hier mischen die Borussen in der 1. Zwischenrunde mit. Um 12.30 Uhr spielt Borussia gegen einen Qualifikanten vom Vortag, um 13.42 gegen Arminia Ochtrup, um 15.30 Uhr gegen Preußen Borghorst, beschließen das Programm um 16.42 gegen einen weiteren Qualifikanten des Vortages. Und dann wird man sehen, ob es gereicht hat für die Qualifikation zur Finalrunde.

Borussen-Trainer Robert Borgelt sieht die Sache mit zwei Turnieren an zwei Tagen entspannt: "Ich zwinge keinen, in der Halle zu spielen. Unser Kader ist für beide Turniere äußerst knapp besetzt. Doch die Jungs, die ihre Schuhe schnüren, wollen einfach etwas Spaß haben. Und wenn man mit viel Spaß an Hallenspiele heran geht, dann kann sich dort schnell etwas entwickeln. Doch große Forderungen stelle ich nicht. Wichtig ist, dass sich niemand in der Halle verletzt.

Emsdetten 05: Die 05er spielen am Sonntag ab 11 Uhr in Burgsteinfurt in der Zwischenrunden-Gruppe II, steigen um 12.12 Uhr mit der Partie gegen den Sieger des Vorturniers ins Rennen ein. Um 13.24 Uhr wartet die Aufgabe gegen den Ligakonkurrenten SV Mesum, um 15.12 Uhr das Match gegen Fortuna Gronau, ehe die 05er um 16.24 Uhr mit der Partie gegen den SV Burgsteinfurt die Zwischenrunde abschließen. Und dann blickt man in die Tabelle blicken und sieht, was es gebracht hat. Sollten sich die 05er qualifizieren, so warten am 17.10 Uhr die beiden Halbfinalspiele, danach das kleine Finale, um 18.20 Uhr das Endspiel. In Burgsteinfurt werden Zwischen- und Endrunde mit einer Spielzeit von 2 x 10 Minuten ausgetragen, mit einem Seitenwechsel ohne Pause. "Wir wollen uns fußballerisch ordentlich präsentieren", fordert 05-Trainer Hans-Dieter Jürgens.
Quelle: Ruhr Nachrichten



05.01.2012

Viele Gemeinsamkeiten zwischen Empfänger Manfred Kock und Überbringer Mario Basler

Im Dauereinsatz für den Schüttorfer Fußball
Manfred Kock erhält goldene Vereinsehrennadel des FC 09 – Mario Basler nimmt Auszeichnung vor

Dem FC 09 hatte der Schüttorfer Unternehmer in der Jugend viel zu verdanken. Sein Anliegen ist es, davon mit seiner heutigen Arbeit als Lenker des Fußballförderkreises etwas zurückzugeben.

Von Hinnerk Schröer
Auf den Besuch von Fußball-Profi Mario Basler im Sportpark des FC 09 hatte sich Manfred Kock in der vergangenen Woche gut vorbereitet. Der Sprecher des Wirtschaftsrates der Schüttorfer Fußballabteilung hatte nicht nur einige provokante Fragen parat, er überraschte den ehemaligen Nationalspieler und jetzigen Coach des Drittligisten RW Oberhausen auch mit einem Ausschnitt eines früheren Sportstudiobesuchs. Was am Ende des Abends folgte, stand aber nicht mehr unter der Regie des 60-Jährigen.

Der Verein nutzte die Veranstaltung, der zahlreiche Sponsoren der Abteilung beiwohnten, um einen der Höhepunkte des Vereinsjahres vorzunehmen: die Verleihung der goldenen Vereinsehrennadel, die Jahr für Jahr an ein Mitglied geht, das sich um den Verein besonders verdient gemacht hat. Gewöhnlich wird die goldene Nadel vom ersten Vorsitzenden des Vereins an das Revers geheftet. Diesmal übertrug Hans-Heinrich Kerkhoff die Aufgabe an Basler, Manfred Kock für seine Verdienste um den FC 09 auszuzeichnen.

„Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit. Umso mehr freue ich mich über die Auszeichnung. Schließlich bekommt man nicht alle Tage eine Ehrennadel von Mario Basler“, betont Kock. Der Schüttorfer Logistik-Unternehmer hatte zuvor sogar einige Parallelen zwischen sich und dem prominenten Gast festgestellt. Nicht nur der Ex-Nationalspieler bekam in seiner Zeit als Profi einige Geldstrafen aufgebrummt. Auch Manfred Kock musste in seiner Funktion als Stadionsprecher beim FC 09, die er seit dem Jahr 2000 bekleidet, wegen diverser Kommentare schon einige Male in die Tasche greifen – wenn auch zu erheblich geringeren Summen.

Diese Anekdote führte Kerkhoff auch in seiner Laudatio auf. Was der Vereinsvorsitzende sonst zu berichten hatte, zeigt vor allem das große Engagement auf, das der Schüttorfer Unternehmer für seinen Verein leistete und leistet. Als Aktiver durchlief Kock, der sich wieder auf die Turniertage beim Vechtecup in der kommenden Woche freut, zunächst alle Fußball-Jugendteams beim FC 09. Der Höhepunkt war für ihn dabei die Zeit in der A-Jugend. „Da haben wir in Oldenburg um die Niedersachsenmeisterschaft gespielt“, erinnert sich der Familienvater. Anschließend gelang ihm der Sprung in die erste Mannschaft. In der Meister-Saison in der Bezirksliga 1970/71 stoppte ihn allerdings ein Autounfall.

Es folgten Tätigkeiten als Jugendtrainer und die Aufgabe als Fußballjugendobmann. In der Zeit gehörte der Schüttorfer nicht nur zu den Hauptorganisatoren des traditionsreichen Herbert-Zimmermann-Turniers, er knüpfte auch Kontakte nach Übersee. So besuchte 1978 ein Team aus Kalifornien den FC 09, ein Jahr später verbrachte die B-Jugend des Vereins drei Wochen in den USA. Nach der Mitarbeit im Vorstand der Fußballabteilung übernahm er 1990 als Obmann deren Vorsitz. Nach seinem Ausstieg 1995 kehrte er im Jahr 2000 auf Bitten Kerkhoffs zurück, als es um den Verein finanziell sehr schlecht stand. Kock wurde Sprecher des Wirtschaftsrates der Fußballabteilung und hatte maßgeblichen Anteil daran, die Sparte mit einem Sponsorenpool in ruhigeres Fahrwasser zu lenken.

Dabei verfolgte er konsequent die Strategie, sich nicht wieder in die Abhängigkeit von einzelnen Großsponsoren zu begeben. „Diesen Fehler hat der Verein einmal gemacht, aber daraus haben wir gelernt. Wir haben das Ganze jetzt auf breitere Füße gestellt“, betont Kock. Dass es bei so einer Tätigkeit auch immer wieder Gegenwind gibt, hob Kerkhoff in seiner Rede hervor. Die Richtung ändere der Geehrte, der im Jahr 1984 mit dem Einfädeln eines deutsch-deutschen Austausches mit der TSG Wismar überregional für positive Schlagzeilen sorgte, deshalb aber nicht. Der Grund für sein großes Engagement im FC 09 sieht Kock selbst in der eigenen Vergangenheit. „Ich habe dem Verein sehr viel zu verdanken und von Menschen wie Heinz Metzner oder Gerd Roßbander viel gelernt. Ich habe mir immer vorgenommen, davon etwas zurückzugeben, wenn die Möglichkeit besteht“, beschreibt Kock seinen inneren Antrieb.
Quelle: Grafschafter Nachrichten



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