Berichte Saison 2013/2014

30.01.2018

FC 09 gelingt Coup gegen Tabellenzweiten

Oberliga: 31:26-Sieg gegen TV Dinklage

Nach vier sieglosen Spielen in Serie hat der FC Schüttorf 09 in der Handball-Oberliga der Frauen wieder doppelt gepunktet. „Die Mannschaft hat gezeigt, was in ihr steckt“, freute sich 09-Trainer Alfred Korthaneberg nach dem 31:26 (14:12) gegen den TV Dinklage.

Die Gäste waren in die Obergrafschaft mit der Empfehlung gekommen, die beste Abwehr der Liga zu stellen. Doch mit den konzentriert auftretenden Schüttorferinnen hatte Dinklage von Beginn an Probleme und lag nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (3:3, 6.) immer hinten. Bis zur Pause erspielte sich der FC 09 einen 14:12 Vorsprung und ließ sich auf dem Weg dorthin auch nicht von Rückschlägen irritieren.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte Dinklage auf 14:15 (33.), wobei die Gäste immer wieder versuchten, die Schüttorferinnen mit Umstellungen in der Abwehr zu stoppen. In der kritischen Phase kurz nach dem Seitenwechsel konnte sich der FC 09 dabei vor allem auf die routinierte Yvonne Stallknecht verlassen, die nach dreimonatiger Pause ihr Comeback feierte. „Sie hat auch mal den genialen Pass gespielt“, lobte Trainer Korthaneberg die Spielgestalterin, die nicht nur den Zwischenspurt zum 19:14 (37.) initiierte, sondern auch den Überblick behielt, als Dinklage auf eine offene Manndeckung umstellte.

Näher als auf vier Tore kamen die Gäste im zweiten Durchgang dann nicht mehr heran (18:22, 43.), sodass Korthaneberg von einem „verdienten Sieg“ für sein Team sprach. „Hut ab! Das war eine starke Leistung“, sagte der Schüttorfer Übungsleiter anerkennend.

FC Schüttorf 09: Niehoff, E. Ruschulte, Diekmann; Hopp (5), Bütergerds (4), Feseker, Ederle, N. Hessemer (3), Lötgering (10/4), J. Hessemer (4), J. Ruschulte (4), Willemsen, Stallknecht (1/1), Snyders.

Quelle: GN-Online



24.01.2018

Handball-Oberligist FC 09 ist GN-Mannschaft des Jahres – Auch Terwolbeck, John und Bookholt geehrt

Mit großer Anhängerschaft waren die Schüttorfer Handballerinnen zur 21. Nordhorner Sportgala gekommen. Im festlich ausstaffierten Euregium genossen die rund 800 Gala-Gäste einen Abend mit vielen Ehrungen, ein bisschen Show, gutem Essen und schöner Musik.

Als am Freitagabend um kurz vor halb elf der Name des FC Schüttorf 09 ganz oben auf der Videoleinwand aufleuchtete, brandete vor allem an zwei Tischen etwas weiter hinten im festlich geschmückten Euregium großer Jubel auf: Die Handballerinnen des Obergrafschafter Vereins – mit einer großer Anhängerschaft in die Kreisstadt gekommen – waren gerade zur GNMannschaft des Jahres gekürt worden. Der ausgelassene Jubel bei den Spielerinnen oben auf der Bühne und ihren Fans im Ballsaal war gerechtfertigt, immerhin hatte der Handball-Oberligist etwa jede dritte aller abgegebenen und gültigen Stimmen (35,2 Prozent) auf sich versammelt. Die 09-Frauen machten damit das Rennen vor den Tischtennisspielerinnen des Hoogsteder SV sowie dem Sportakrobatenpaar Jolin Egbers und Jonatan Seifert vom VfL Weiße Elf .

Auch bei der 21. Nordhorner Sportgala hatte GN-Verleger Jochen Anderweit am späten Abend alle Hände voll zu tun, um die Sieger der Leserwahl auszuzeichnen. Die Trophäe für den GN-Sportler des Jahres ging an jemanden, der sich im Euregium bestens auskennt, allerdings eher in kurzen Hosen als im Anzug: Zweitliga-Handballer Alexander Terwolbeck von der HSG Nordhorn-Lingen. Er verwies den Fußballer Dennis Brode und Triathlet Maurice Backschat auf die Plätze.

Wie auch der derzeit noch verletzte Terwolbeck konnte auch der Nachwuchssportler des Jahres 2017 seine Trophäe persönlich entgegennehmen: Das Schüttorfer Volleyballtalent Filip John war erst spät am Abend aus Berlin eingetroffen, wo der Jugend-Nationalspieler das Sportinternat des VC Olympia besucht. John gewann in der Nachwuchs-Kategorie knapp vor der jungen Dressurreiterin Sophie Reef. Auf Rang drei kam der Nordhorner Triathlet Marvin Beckemper. Reef verließ zwar ohne Siegertrophäe das Euregium, dafür hatte die junge Reiterin am Vormittag eine gute Nachricht erhalten, denn sie wurde vom Bundestrainer Dressur in den deutschen Bundeskader berufen.

Bei den Sportlerinnen kam das Ergebnis der Abstimmung für viele im Saal überraschend, denn hier machte nicht die aus Emlichheim stammende Volleyball-Nationalspielerin Jennifer Geerties das Rennen, die den Schweriner SC als Kapitänin zur deutschen Meisterschaft führte, sondern die Oberliga-Fußballerin Kathrin Bookholt vom SV Suddendorf-Samern. Auch sie wurde bei der Sportgala von vielen Teamkolleginnen und Freunden aus der Heimat begleitet. Rang drei belegte die Doppel-Weltmeisterin im Fahrsport, Marlena Brenner.

Am Freitag erstrahlte das Euregium zum 21. Mai im eleganten Ballkleid. Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein führte gewohnt souverän durch den festlichen Abend, in dem vor allem die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt standen. Bürgermeister Thomas Berling nutzte als Gastgeber den Rahmen, um die erfolgreichsten Athleten der Kreisstadt ins Rampenlicht zu rücken und für ihre Leistungen auszuzeichnen. Von der Stadt Nordhorn wurden etwa die jungen Karateka Mateo Späthe und Enrico Danjarow geehrt, die bei einem Wettkampf in London erfolgreich waren, aber auch der Duathlon- Europameister Heinrich Wilmink und die beiden Kampfsport-Weltmeister Veith und Thal Barlage.

Fester Bestandteil einer jeden Sportgala in Nordhorn sind die Unterhaltungs-Elemente zwischen den einzelnen Ehrungen. Da war zum einen Blub, der mit seiner Seifenblasen-Show seit vielen Jahren weltweit für Begeisterung sorgt und nach seinem Straßenkulturfest-Besuch 2013 wieder einmal in Nordhorn auftrat. Oder Sabrina, die mit grazilen Handbewegungen und künstlerischer Sorgfalt auf einem leuchtenden Glastisch Kunstwerke aus Sandkörnern formte. Aus Gronau kamen die „Burgschwalben“. Die Tanzgruppe des Karnevalsvereins „Burggeister Ottenstein“ war zur Gala nach Nordhorn eingeladen worden, schließlich pflegen der Stadtsportverband Gronau und der Sportverband Nordhorn schon lange eine lockere Freundschaft.

Neben Ehrungen, Show-Acts, großem Büfett und einer Tombola, bei der es eine fast 8900 Euro teure Traumreise mit dem Luxusliner „MS Astor“ zu gewinnen gab, ging es auch bei der 21. Nordhorner Sportgala natürlich auch wieder einfach nur um einen schönen Abend für die Gäste – sei es in der Cocktailbar, an den 80 festlich ausstaffierten Tischen im Euregium oder auf der Tanzfläche. Traditionell bis spät in die Nacht.

Quelle: GN-Online



24.01.2018

FC 09: Diese Niederlage tut weh

20:37 in W‘haven

Ein Wochenende der Kontraste für die Handballerinnen des FC Schüttorf 09: Zwei Tage nach ihrer umjubelten und groß gefeierten Ehrung zur GN-Mannschaft des Jahres kassierte der Oberligist am Sonntag beim neuen Tabellenvierten HSG Wilhelmshaven die mit Abstand höchste Saisonniederlage. Entsprechend missgelaunt war Trainer Alfred Korthaneberg nach dem 20:17 (9:11). „Wir haben es zugelassen, dass Wilhelmshaven ins Rollen kommt. Wir haben uns vom Gegner durch die Halle treiben lassen“, sagte er. Aus seiner Kritik nahm er aber die beiden mitgereisten Nachwuchsspielerinnen Kristin Willemsen und Marina Snyders heraus, die mit jeweils vier Toren ihre gute Leistung krönten. „Die beiden A-Jugendliche waren die besten Spielerinnen“, sagte er.

Zehn Minuten lang hielt der FC 09 die Partie offen, nach dem 5:6 durch Sina Ederle zogen die Gastgeberinnen aber bis zur Pause über 12:5 auf 19:11 davon. „Wir haben vorne die Chancen kläglich vergeben. Dann gingen die Köpfe runter und wir haben nicht mehr vernünftig Handball gespielt. Zur Pause war dann schon der Drops gelutscht“, sagte Korthaneberg. Am Ende betrug der Unterschied 17 Tore. „Die HSG ist zu Hause eine Macht, aber diese Niederlage tut weh“,

sagt der Coach und hofft, dass seine Mannschaft jetzt nicht in einen Negativtrend rutscht. Die nächsten Gegner sind der Tabellendritte Dinklage (Sbd., 19.30 Uhr, Jahnhalle) und Spitzenreiter BV Garrel.

FC Schüttorf 09: Niehoff, Diekmann, E. Ruschulte; Bütergerds, Feseker (1), Ederle (4), N. Hessemer, Lötgering (3/2), J. Hessemer (3), Droste, J. Ruschulte (1), Willemsen (4), Snyders (4).

Quelle: GN-Online



15.01.2018

FC 09 im Angriff einfach zu träge

Beim VfL Oldenburg III wäre mehr drin gewesen als die 22:23-Niederlage

Der FC Schüttorf 09 hat die Hinrunde in der Handball-Oberliga mit einer Niederlage beendet. Im ersten Spiel des neuen Jahres unterlag die Mannschaft der Trainer Alfred Korthaneberg und Simona Liedtke beim VfL Oldenburg III mit 22:23 (10:10). Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg (2 Niederlagen, 1 Unentschieden) rangiert der Aufsteiger mit 13:13 Punkten auf Tabellenrang zehn. „Da war mehr drin und wir hätten gut zwei Punkte holen können“, berichtete Heiner Lötgering, Korthanebergs Vorgänger auf der Trainerbank, der die Mannschaft nach Oldenburg begleitet hat. Allerdings taten sich die Schüttorferinnen im ersten Spiel nach der fünfwöchigen Pause schwer; im Angriff haperte es vor allem am nötigen Tempo. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen und waren in den Aktionen nach vorne zu träge“, sagte Lötgering.

Dennoch blieb die Partie bis zum 13:13 (39.) ausgeglichen. Dann allerdings setzten sich die Oldenburgerinnen mit drei Toren in Folge auf 16:13 (42.) ab. Siebeneinhalb Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand der Gäste sogar vier Tore. Der FC 09 stellte in der Abwehr auf eine 5:1-Formation um, Lena Lötgering sollte auf der vorgezogenen Position schnelle Balleroberungen provozieren. Die Folge: Der FC 09 kämpfte sich wieder bis auf einen Treffer heran. Das war vor allem das Verdienst der mit je sechs Toren erfolgreichsten Werferinnen des Teams: Lena Lötgering verkürzte auf 21:22 (58.), Nadja Hessemer auf 22:23 (59.).

Fast hätte es mit der letzten Aktion des Spiels sogar zum Ausgleich gereicht, doch der Wurf von Nadja Hessemer landete an der Latte.

FC Schüttorf 09: Niehoff, Diekmann; Hopp (3), Bütergerds (2), Willemsen, Feseker, Ederle, Nadja Hessemer (6/2), Lötgering (6/1), J. Hesssemer (2), Ruschulte (3), Oeding-Erdel.

Quelle: GN-Online



12.12.2017

FC 09 rettet drei Sekunden vor Schluss einen Punkt

Schüttorfs Oberliga-Handballerinnen spielen 26:26 gegen TV Cloppenburg – Marina Snyders stark

Die Oberliga- Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben im letzten Spiel des Jahres einen Punkt geholt. Im Heimspiel gegen den TV Cloppenburg hieß es am Sonnabend nach 60 Minuten 26:26 (14:13). 09-Trainer Alfred Korthaneberg stellte fest: „Das war ein wichtiger Punkt für uns. Bewundernswert war der Wille der ganzen Mannschaft, die nie aufgesteckt und noch den Punkt geholt hat.“ Die Schüttorferinnen starteten gut und lagen schnell mit 2:0 in Führung. Dann riss der Faden. Die Gäste wurden stärker und gingen mit vier Toren in Führung. Der FC 09 hielt nun kämpferisch dagegen und spielte stark in der Abwehr. Und wenn auch im Angriff nicht alles klappte, lagen die Gastgeberinnen zur Pause dennoch knapp in Führung (14:13).

In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Schüttorferinnen erneut stark und überzeugten mit einer stabilen 5:1-Deckung. Das Manko blieb aber das Umschalten auf den Angriff. Hier tat sich der FC 09 schwer und war viel zu langsam. So versuchten die Obergrafschafterinnen, über 1:1Situationen zum Torerfolg zu kommen. „Wir haben nicht aus dem Rückraum geworfen, dadurch waren wir für die TVC-Abwehr sehr leicht auszurechnen und haben uns immer wieder festgerannt“, berichtete Alfred Korthaneberg. In der 57. Minute lagen die Cloppenburgerinnen mit zwei Toren in Führung. Der FC 09 stemmte sich gegen die drohende Niederlage und gelangte drei Sekunden

vor Schluss noch zum 26:26-Ausgleichstreffer. Herausragend auf Schüttorfer Seite war Marina Snyders als vorgezogene Spielerin in der Abwehr, aber auch im Angriff.

FC Schüttorf 09: Niehoff, E. Ruschulte, Diekmann; Bütergerds (2/1), Feseker, Ederle (8), N. Hessemer (3), Lötgering (2), J. Hessemer (6/6), Droste, J. Ruschulte (3), Heinen, Willemsen, Snyders (2).

Quelle: GN-Online



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