Aktuelle Berichte und Neuigkeiten aus der Abteilung:

08.07.2017

Auf in die Großstadt

Freizeit der Schwimmabteilung des FC 09

"Auf in die Großstadt" - so lautete das Motto der diesjährigen Freizeit der Schwimmabteilung des FC 09 über das diesjährige Himmelfahrtswochenende. Nachdem man in den letzten Jahren bereits Seen, Inseln, Kleinstädte und eine Burg unsicher gemacht hatte, ging es also in diesem Jahr nach Bielefeld.

So kam es also, dass sich alle 45 Mitreisende am Donnerstag um Punkt 13 Uhr abfahrtsbereit am Schüttorfer Bahnhof standen. Von Beginn an herrschte im Bus eine angenehm lustige Stimmung, in diesem Sinne auch noch ein Dankeschön an unseren Busfahrer Johann Eilering, der uns sicher ans Ziel und zurück brachte. An der Jugendherberge inmitten von Bielefelds Innenstadt angekommen wurden erst einmal die Zimmer von den Betreuern  verteilt, während die Kinder spielten und den leckeren Kuchen von Familie Hoffmann vernaschten.Dabei war man darauf bedacht auf alle Wünsche der Kinder einzugehen. Letztendlich bezogen auch alle glücklich ihre Zimmer, konnten diese aber nur kurz genießen, denn schon bald wartete eine kleine Erkundungstour der Bielefelder Innenstadt auf die Schwimmer. So teilte man sich mit den Betreuern in Kleingruppen auf und während einige lieber den Leineweber – Markt besuchten, begaben sich andere eher in die Richtung einer etwas zurückgezogeneren Eisdiele mit Ballonstand. 

Nachdem man sich also einen ersten Überblick über die Begebenheiten gemacht hatte, gab es auch schon Abendessen in der neuen Umgebung. Als alle Bäuche wieder gut gefüllt waren versammelte man sich im Gruppenraum und startete eine erste Runde Kennlernspiele. Denn nicht nur die 7 – 14 jährigen Teilnehmer sahen einige unbekannte Gesichter, auch für das Betreuerteam startete eine neue, lustige Runde des  Namens merken. Nach einiger Zeit saßen bei der Mehrheit die meisten Namen und so wurde das offizielle Programm an Tag eins beendet. Die Kinder hatten nun noch einmal Zeit den Spielplatz und die Wiese bei der Jugendherberge unsicher zu machen. Durch das super Wetter wurde es noch ein schöner Abend mit Spielen und einem Geheimgang der gefunden wurde.

Überrachenderweise waren bereits am ersten Abend alle relativ früh im Bett und am schlafen, möglicherweise war dafür die herrschende Hitze der Grund, die mit dem vielen Sonnenschein kam. 

So war es also nicht wunderlich, dass am nächsten Morgen um Punkt acht Uhr alle gut gelaunt am Frühstückstisch saßen. Nach dem gemeinsamen Frühstück begann man den Tag mit einer Stadtralley. Dabei drehten sich die Fragen um Bielefeld an sich, die Vergangenheit, den Fußball und auch um Dinge wie zum Beispiel wo es das leckerste Eis gibt. Die zuvor eingeteilten Gruppen begaben sich mit mindestens einem Betreuer auf Antwortensuche, während in der Jugendherberge von dem übrig gebliebenen Betreuerteam der Nachmittag vorbereitet wurde. 

Als sich nach einem kleinen Mittagssnack wieder in der Jugendherberge versammelten wurde eine Mittagsruhe ausgerufen, die ein Teil zum Ausruhen nutzte , die Mehrheit allerdings fand sich wieder auf dem Spielplatz zusammen. 

Am Nachmittag machte man dann mit dem Programm weiter und auf diesem stand nun eine Spieleolympiade. Dabei kam es auf Team-, Wurf-, Schuss- und Merkfähigkeiten an, sowie auf das Handling eines Bobbycars, Kreativität beim Geschichten schreiben und malen der Betreuer, was im Nachhinein für diese ziemlich interessant wurde, als sie sich einmal durch Kinderaugen sahen. Doch auch die Geschmacksknospen wurden beim extra angerichteten Parkmenü nicht vergessen. Am Ende setzte sich eine Gruppe knapp vor den anderen Teilnehmern durch und alle erhielten eine Urkunde mit ihrer Punktzahl.    

Das eigentliche Programm wurde nach einer Siegerehrung als beendet erklärt und man spielte gemeinsam bis in die späteren Abendstunden draußen in der Sonne Spiele, wie zum Beispiel Verstecken verknollt oder Fußball mit der gesamten Gruppe. So neigte sich auch der zweite Tag seinem Ende entgegen und wie bereits am ersten gab es keine größeren Probleme.

Was fehlte also am dritten Tag einer Schwimmfreizeit? Genau, natürlich das was alle Reisenden zusammenbrachte: Schwimmen gehen. Nach einiger Überlegung am Tag zuvor entschieden sich die Betreuer gegen das Erlebnishallenbad und dafür lieber die Sonne im nahegelegene Waldseiten  Freibad zu genießen. Dabei wurde genau darauf geachtet, dass auch keines der Kinder mit einem Sonnenbrand nach Hause kommt, allerdings war ein Teil der Betreuer in dieser Hinsicht etwas fahrlässiger. Dort machte man ab elf Uhr nicht nur das Becken unsicher, sondern auch die Rutsche, den zehn Meter Turm, den Whirlpool und natürlich den Kiosk. Nach einigen erlebnisreichen Stunden, in denen manch einer beim Sprung aus zehn Metern über sich hinaus wuchs und andere aus Erschöpfung auf den Handtüchern einschliefen, entschied man sich gegen späten Nachmittag dazu den Rückweg zur Jugendherberge anzutreten. 

Dort waren schnell alle Kinder wieder über das Gelände verteilt um die am Vorabend begonnene Runde verstecken weiter zu führen. Nach einem gemeinsamen Grillen am letzten Abend traf man sich kurz darauf auf dem terrassenähnlichen Platz vor dem Gruppenraum wieder. Denn zu Beginn hatten die Kinder den Auftrag bekommen, zimmerintern eine Kleinigkeit für das neu ins Leben gerufene Format FSDS (FC sucht den Superstar)  vorzubereiten. Durch den Abend führte natürlich ein Moderationsduo aus den Reihen der Betreuer, aus deren sich ebenfalls eine vierköpfige Jury gebildet hatte. Die Gruppen zeigten Theaterstücke, Akrobatik, kleine Gags und es wurde auch gesungen. Das Highlight des Abends war eine Gruppe, die den „Cup – Song“ in viel Arbeit vorbereitet hatte, und bei der Choreo sowie Text saßen. So nahmen sie letztendlich auch den Sieg der kleinen Abendshow mit aufs Zimmer. 

Danach hatten die Kinder ein letztes Mal Zeit zur freien Verfügung,  bis alle die letzte Nacht von zuhause weg ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen kam man erneut zum Frühstück zusammen, wo es von Organisator Michael Vosskötter die Ansage zum Koffer packen und Zimmer aufräumen gab. Wenig später war alles Mitgebrachte oder Gekaufte wieder in den Koffern verstaut, diese im Bully verladen und die Kinder im Bus.

Mit der Abreise der Schüttorfer Reisegruppe änderte sich auch das Bielefelder Wetter und so wurde aus der sommerlichen Sonne der letzten Tage eine Regen – und Gewitterlandschaft. Alle Teilnehmer erreichten letztendlich am frühen Sonntagmittag  wieder den Schüttorfer Bahnhof, wo sie freudig von ihren Eltern empfangen wurden und die wiederum nahmen ihre müden aber glücklichen Abenteurer wieder mit nach Hause. 

Das war also die Schwimmfreizeit 2017 und während diese gerade beendet ist, haben die Planungen für die nächste bereits wieder begonnen. Man kann also gespannt sein wohin es uns im nächsten Jahr verschlägt. Allerdings ist eine Sache sicher: Der Spaß für die Teilnehmer wird nicht zu kurz kommen.



28.02.2017

Mit harten Spielzügen zum Ziel

Die lange Fahrt nach Bremen ins Unibad hatte sich für die Schüttorfer Wasserballer am vergangenen Samstag wieder einmal gelohnt. 

Es stand für die 09er nur ein Spiel auf dem Spielplan der Nord-West Liga, wodurch sie sich voll und ganz auf das Spiel gegen den Bremischen SV konzentrieren konnten. 

Trainer Jens Schiphorst teilte wie auch am vorherigen Spieltag zum halbstündigen Einschwimmen und Einspielen ein. Nachdem jeder Spieler das perfekte Ballgefühl finden konnte, ging es nach einer kurzen Aufstellungsbesprechung an den Start. 

Die Taktik vom letzten Spieltag wurde dabei wiederum aufgegriffen. Da aber jede Mannschaft anders spielt, mussten gewisse Umstellungen getroffen werden. Die äußeren Spieler zogen dabei, wie gehabt , das Spielfeld auseinander,  um Platz in der Mitte für diverse Tormöglichkeiten oder Anspiel Möglichkeiten zu finden. Ging es um die Verteidigung des eigenen Tores aber, mobilisierten die Schüttorfer die Abwehr nach innen und deckten den starken Centerspieler des BSV doppelt ab, um Tore über diesen zu verhindern. 

Diese Taktik mussten sich die Schüttorfer im ersten Viertel erst einmal aneignen, weshalb sie zur ersten Pause nur mit 2:3 ein Tor durch Quirin Schiphorst und Olaf Stern in Führung lagen. 

Im zweiten Viertel konnten die Schüttorfer die Führung auf ein 3:6 durch Patrick Post ausbauen. 

Bei Minute 4:23 im gleichen Viertel entwickelte sich eine kleine Reiberei zwischen zwei Spielern der jeweiligen Mannschaft. Dabei fühlte sich zum Pech der gegnerischen Mannschaft der Bremer falsch behandelt, weshalb Beschimpfungen von ihm ausgingen, die zu einer Sperrung führten. Die Bremer mussten nun umplanen und die Aufstellung neu wählen. Ein Center Wechsel führte bei den Bremern somit dazu, dass sie auf ein 6:7 an die Schüttorfer Wasserballer wieder nah heran kamen. 

Es blieb aber nicht dabei. Michael Steffens, Patrick Post und Olaf Stern konnten durch wichtige Treffer die Führung wieder ausbauen. Auch Dirk Junker, der Torwart der Schüttorfer, wehrte zudem ziemlich starke Schüsse der Bremer ab. Der letzte Treffer des Spiels durch Olaf Stern erfolgte in den letzten zwei Zehnteln. Der Endstand von 15 zu 9 war somit an diesem Abend sowohl für Trainer als auch für Spieler vollkommen zufriedenstellend.

Der FC Schüttorf 09 steht mit diesem Spiel auf der Punktetabelle der Liga auf Platz drei. Die oberen beiden Plätze sind noch von SV Georgsmarienhütte und Polizei SV Oldenburg belegt. Die Schüttorfer Wasserballer konnten somit wieder gut gelaunt auf den erfolgreichen Spieltag anstoßen.

Aktuelle Tabelle:

Platz Mannschaft Spiele Punkte Tore Gegentore
1.

Polizei SV Oldenburg

4 7 67 49
2.

SV Georgsmarienhütte

3 5 60 40
3.

FC Schüttorf 09

3 4 33 27
4.

Neptun Cuxhaven II

3 4 28 29
5.

SV Bremen 10 II

3 2 34 33
6.

Bremischer SV

4 2 45 52
7.

MTV Aurich

4 0 33 70

 



16.02.2017

Guter Einstieg in die Saison 2017

Am vergangenen Samstag Nachmittag hatten die Schüttorfer Wasserballer die ersten beiden Spiele der Nord-West Liga dieser Saison in Angriff genommen. Gespielt wurde im Unibad Bremen gegen Cuxhaven II und Bremen 10 II. 

Zwei unglaublich spannende Spiele, da alle Mannschaften neu aufgestellt waren, und auch die Schüttorfer erstmals mit Trainer Jens Schiphorst als eigenständige Mannschaft an den Start gingen. 

Nach dem Einschwimmen vor dem ersten Spiel teilte Jens Schiphorst jedem Spieler der Schüttorfer eine klare Aufgabe zu, wodurch die Aufstellung der Mannschaft von Anfang an sauber und strukturiert ausgeführt werden konnte. Die äußeren Spieler hatten dabei die Aufgabe das Spielfeld in die Breite zu ziehen und die gegnerischen Spieler zu binden, wodurch sich in der Mitte Lücken bildeten und das Mittelfeld angreifen und attackieren konnte. Die extrem starken Cuxhavener versuchten dies natürlich zu unterbinden, wodurch ein Kopf an Kopf Rennen beider Mannschaften entstand. Patrick Post und Michael Steffens warfen die meisten Tore. Bis zum Ende des Spiels stand es unentschieden. Leider konnten die Cuxhavener durch eine Unterzahl Situation der Schüttorfer in den letzen Spielsekunden einen Ausgleichstreffer erzielen. 

Somit endete das erste Spiel mit einem 8 zu 7 für die Cuxhavener. 

Trainier Jens Schiphorst war dennoch zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und betonte, dass dies die richtige Taktik sei, die er beim zweiten Spiel gegen die Bremer Mannschaft fortsetzen werde. 

Dies war eine gute Entscheidung, da gleich nach Anpfiff gegen die Bremer Mannschaft die Schüttorfer Wasserballer durch Michael Steffens und Joe Haste auf ein 9 zu 4 förmlich katapultiert wurden. Lücken wurden genutzt und somit Fehler der Bremer Mannschaft in Tore umgewandelt. 

Das letzte Viertel wurde allerdings nochmals richtig spannend, da die andauernde Power, die die Schüttorfer seit dem ersten Spiel an den Tag legten, nachließ. Die Bremer Mannschaft konnte dadurch bis zur letzten Minute auf einen Gleichstand aufschließen. Das Spiel schien unentschieden und auf der Uhr standen noch genau 22 Sekunden. Die Schüttorfer rissen sich ein letztes Mal zusammen, jeder suchte seine Position und seinen Gegenspieler auf. Das Spielfeld wurde ein letztes Mal in die Breite gezogen und Lücken in der Abwehr hervorgebracht, was sich Joe Haste zu nutzen machte und den Ball zwei Sekunden vor Abpfiff in das Eck des Bremer Tores wirbelte. 

Die Stimmung der Schüttorfer Mannschaft war bombastisch, weshalb die Rückfahrt trotz Müdigkeit am späten Abend nicht mehr schwer fiel und mit Zuversicht auf den nächsten Spieltag in Bremen am 25. Februar geblickt werden kann. 



06.02.2017

Nikolaus Wettkampftag im Vechte-Bad und Ausblick auf die neue Saison

Einmal im Jahr zur Weihnachtszeit ist das Vechte-Bad Schüttorf Austragungsort von zwei ganz besonderen Wettkämpfen. Unter dem Slogan "Nikolausschwimmen" fand am 3. Dezember ein Schwimmwettkampf statt, bei dem sich 5 Vereine mit 74 aktiven Schwimmern und 289 Starts beteiligten.  Erfolgreichster Verein war SV Epe, der mit einem Bus voller motivierter Schwimmer angetreten war. Zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt des Wettkampfes schaute zur Freude aller der Nikolaus vorbei, der mit Liedern und Gedichten der Schwimmer herzlich begrüßt wurde, woraufhin er an jeden eine Kleinigkeit verteilte. Abgerundet wurde der Wettkampf durch den Verkauf von Waffeln und Kaffee im Empfang des Hallenbades, währenddessen sich um ca. 18 Uhr das Wettkampf Becken in ein Wasserballfeld verwandelte. 

Traditionell findet nach dem Nikolausschwimmen das Mehrgenerationenspiel der Wasserballabteilung des FC Schüttorf 09 statt, bei dem die über 30 jährigen gegen die unter 30 jährigen des Vereins antreten. Gespielt wurde über 4 mal 10 Minuten. Klar zeigte sich nach Anpfiff, dass durch jahrelange Erfahrung im Wasserball die Routiniers die Fehler der jüngeren Generation voll ausnutzen konnten und somit über den gesamten Spielverlauf eine konstante Spielleistung erbrachten. Michael Steffens landete mit 6 Toren die meisten Treffer der Ü30. Die U30 taten sich in den ersten beiden Vierteln schwer an die Trefferquote der Routiners heranzukommen, da sie immer versuchten, über die Mitte durch aggressives Pressen Treffer zu erzielen. Ab der Halbzeit konnten Patrick Post, Felix Bültmann und Bastian Grefen die meisten Tore durch umgehen der starken Abwehr erzielen. Auch die neuen Spieler im jungen Team (Felix Grewe, Jonas Bremmer) erzielten jeweils ihr erstes Turniertor. Am Ende gewann das ältere Team mit 15 zu 10. Ein gelungenes Abschlussspiel für die vergangene Saison fanden die Spieler. 

Die kommende Saison, welche jetzt im Februar startet, beginnt für die Wasserballer des FC Schüttorf 09 anders als sonst. Michael Vosskötter, der die Mannschaft die letzten Jahre immer vom Beckenrand aus trainiert und betreut hatte, kann nun wieder als Spieler eingesetzt werden. Die Trainer Position wird Jens Schiphorst, ein ehemaliger Wasserballer der WASPO Nordhorn übernehmen. Jens Schiphorst bringt viel Erfahrung, die er auch schon in gewissen Trainingssituationen umsetzten konnte mit. 

Zusammen mit ihm hoffen die Schüttorfer Wasserballer auf ein erfolgreiches Jahr ohne die Unterstützung der Papenburger Wasserballer. Die Spielgemeinschaft mit ihnen wurde aufgelöst, da sich beide Mannschaften selber melden können und somit wieder seit Jahren gegeneinander spielen.

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