Aktuelles im FC Schüttorf 09

28.09.2018

FC 09 fährt den ersten Sieg ein

31:23 gegen den VfL Oldenburg III

Die Oberliga-Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht. Am Mittwochabend behielten sie im Nachholspiel gegen den VfL Oldenburg III klar mit 31:23 (16:11) die Oberhand. Die drei Partien ohne Erfolgserlebnis waren den Gastgeberinnen dabei nicht anzumerken. „Wir haben sehr diszipliniert und variantenreich gespielt“, freute sich Trainer Alfred Korthaneberg über die deutliche Leistungssteigerung.

Sein Team legte mit einer defensiven Ausrichtung der 3:2:1-Deckung von Beginn an los wie die Feuerwehr. Das Spiel war noch keine fünf Minuten alt, als auf der Anzeigentafel bereits ein 5:1-Vorsprung des FC 09 aufleuchtete. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit konnten die Oldenburgerinnen die Partie zwar ausgeglichener gestalten, auf weniger als drei Tore schmolz der Vorsprung der Schüttorferinnen aber nie zusammen. Ab der 15. Minute musste die Schüttorfer Abwehr mit einer Besonderheit zurechtkommen: Das VfL-Team nahm fortan bei jedem Angriff die Torhüterin heraus und agierte mit sieben Feldspielerinnen. „Darauf hatten wir uns eingestellt. Unsere Abwehr hat toll gegen die Überzahl gearbeitet“, berichtete Korthaneberg, dessen Team in der zweiten Halbzeit mehrfach die Übersicht behielt und nach Ballgewinnen ins leere Oldenburger Tor traf. Beste Werferinnen waren Jacqueline Hessemer (8) und Jelena Ruschulte (Foto), die alle ihre sieben Treffer im zweiten Durchgang erzielte. „Diese wichtigen Punkte haben wir uns mit einer tollen Mannschaftsleistung verdient“, sagte Korthaneberg, der mit seiner Mannschaft am Sonnabend (15.30 Uhr, Jahnhalle) gegen den ATSV Habenhausen nachlegen möchte. his

 

FC Schüttorf 09: Niehoff, Diekmann, Zender; Oeding-Erdel (2), Feseker (3), Ederle (3), N. Hessemer (2), Meier (1), J. Hessemer (8/1), Droste, Ruschulte (7), Stallknecht (4/3), Liedtke (1).

Quelle: GN-Online



10.09.2018

09-Frauen zeigen großen Kampfgeist

Schüttorfer Oberliga-Handballerinnen unterliegen mit schmalem Kader 25:27 in Oyten

Die Oberliga-Handballerinnen des FC Schüttorf 09 haben im Auswärtsspiel beim TV Oyten II eine 25:27 (11:18)-Niederlage hinnehmen müssen. Doch auch wenn die Mannschaft des Trainergespanns Alfred Korthaneberg und Simona Liedtke zum zweiten Mal leer ausging in dieser Saison, so konnten die Verantwortlichen doch zufrieden sein.

„Wir sind sehr, sehr zufrieden. Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Von der Moral und vom Kampfgeist her war das beeindruckend in der zweiten Halbzeit“, sagte Liedtke. Zumal die Schüttorferinnen in diesem Auswärtsspiel mit einem schmalen Kader auskommen mussten. Zu den erwarteten verletzungsbedingten Ausfällen von Kerstin Bütergerds, Jelena Ruschulte und Marina Snyders gesellte sich kurzfristig auch noch Sophia Hülsmann, die beim Warmmachen umknickte und mit Verdacht auf einen Bänderriss im Sprunggelenk auch noch passen musste.
Die 09-Frauen fanden dann auch nur schwer in die Partie und lagen in der 15. Minute mit 3:10 in Rückstand. Mit vier Treffern in Folge meldeten sich die Gäste zurück, mussten wenig später aber dennoch mit einem 11:18-Rückstand in die Halbzeitpause gehen. In die zweiten 30 Minuten ging es für die Schüttorferinnen mit der Vorgabe, aggressiver aufzutreten und noch besser dagegen zu halten. Das gelang: Zwar gerieten die Obergrafschafterinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar mit neun Treffern ins Hintertreffen (12:21/34.), dann aber verkürzten die Gäste stetig den Abstand und waren knapp fünf Minuten vor dem Ende beim 24:26 wieder dran. „Hätte das Spiel noch ein oder zwei Minuten länger gedauert, dann hätten wir was geholt“, meinte Liedtke.

FC Schüttorf 09: Diekmann, Niehoff; Feseker (1), Ederle (4), N. Hessemer, J. Hessemer (4), Willemsen (5), Meier (5), Hoolt, Stallknecht (6), Hülsmann, Sundag

Quelle: GN-Online



03.09.2018

FC 09 nach der Pause „katastrophal“

Oberliga-Handballerinnen kassieren trotz starker erster Hälfte 45 Gegentreffer

Das Auftaktspiel in die Oberliga-Saison hatte sich Schüttorfs Trainer Alfred Korthaneberg ganz anders vorgestellt – dementsprechend fand er deutliche Worte: „45 Gegentore sind ein absolutes ,No-Go‘, die zweite Halbzeit war eine Katastrophe.“ Die Schüttorferinnen hatten sich beim Stand von 31:34 komplett aufgegeben und kassierten in der zweiten Hälfte 28 Gegentreffer.

Dabei begann die Partie sehr vielversprechend für die Obergrafschafterinnen, nach sieben Minuten hatte sich die Mannschaft von Korthaneberg eine 3-Tore-Führung herausgespielt und lag bis zur Pause durchgehend knapp in Führung. „Die ersten 25 Minuten haben wir wirklich gut gespielt, wir sind gut ins Tempo gekommen und haben Stade des Öfteren überrascht“, sagte Korthaneberg, der seine Abwehr in der 3:2:1-Formation agieren ließ.

Die Gastgeberinnen gingen mit einer Führung in die Kabine und gestalteten die Partie bis zum 30:30 eine Viertelstunde vor dem Ende sehr offen. „Danach haben wir komplett den Faden verloren, in der Abwehr hatten wir Abstimmungsprobleme und Stade kam immer wieder zu einfachen Toren“, ärgerte sich der Schüttorfer Übungsleiter, der sah, wie seine Mannschaft nach dem 31:34- Rückstand regelrecht zusammenbrach. „Danach haben alle den Kopf in den Sand gesteckt, unsere Rückwärtsbewegung war eine Katastrophe. 28 Gegentore in einer Halbzeit habe ich auch noch nicht erlebt“, erzählte Korthaneberg, der erfolglos versucht hatte, seine Mannschaft durch mehrere Wechsel wieder in die Spur zu bringen. „Es wäre heute machbar gewesen, das Spiel zu gewinnen. Mit so einer schlechten Moral in der zweiten Halbzeit wird es dann aber einfach schwer.“ Bei den Gästen trafen gleich drei Spielerinnen zweistellig, Yvonne Stallknecht war immerhin achtmal für die Obergrafschafterinnen erfolgreich. In der nächsten Woche geht es für die Schüttorferinnen nach Oyten.

„Das Spiel muss ich erst einmal verdauen, für die letzten 15 Minuten kann man sich nur bei den Zuschauern entschuldigen. Bis zur nächsten Woche müssen wir vor allem die Abwehr in den Griff bekommen und die Trainingsinhalte dementsprechend anpassen“, sagte Korthaneberg, der die hohe Niederlage mit der Mannschaft aufarbeiten wird. lv

FC Schüttorf 09: Diekmann, Zender; Bütergerds (4), Feseker, Ederle (2), Na.Hessemer (1), Ja. Hessemer (4), Willemsen (3), Ruschulte (6), Meier (2), Stallknecht (8), Hülsmann, Snyders (3), Sundag.

Quelle: GN-Online



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